Feine Sorten - ein Auszug aus unserem Sortiment
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Kaffees für Filterverfahren
Wir stellen hier nur einen Teil unseres Sortiments vor. Eine Übersicht über unser vollständiges Sortiment findet sich hier.

Montabo
Der „Kaffee-Kaffee" unter unseren Filterkaffees. Unsere Empfehlung für den Einstieg in unser Filterkaffee-Sortiment.
Für diesen Kaffee, dessen Markenname nicht von ungefähr an „Montabaur" erinnert, haben wir einen gewaschenen Rohkaffee aus Kolumbien ausgewählt. Kolumbien bietet über das ganze Jahr hinweg immer wieder frische Ernten aus den verschiedenen Anbauregionen. Wir suchen für den Montabo jeweils ein schönes, saftiges und rundes Tassenprofil aus mit angenehmer Süße und schönem Körper aus.
Mit seinem schicken schwarz-roten Outfit ist der Montabo ein feines Mitbringsel aus der Stadt mit dem markanten Schloss. Wer Montabaur nur vom Autobahn-Schild an der A3 oder als ICE-Halt kennt, mag beim Genuss des „Montabo" Lust darauf bekommen, beim nächsten Mal einen Boxenstopp einzulegen und #erstmalnenkaffee zu trinken - am besten bei uns.

Old Paradenia
Ein weicher, säurearmer Kaffee mit leicht malziger Note, markant aber nicht bitter. Als reiner Canephora der Varietät "Old Paradenia" zeichnet sich der „Guten-Morgen-Kaffee” durch einen etwas höheren Koffeingehalt aus.
Seit 1935 wird auf der Plantage Palthope Estates Kaffee angebaut. Sie liegt im Südwesten Indiens in der Region Coorg, Karnataka und ist vom Nagarhole Wildlife Sanctuary umgeben.
Farmer Deepak Chengappa hat sich auf die Canephora-Varietäten CxR und Old Paradenia spezialisiert. Sein Team erntet die Kaffeekirschen nach Parzellen getrennt und bereitet diese trocken (natural) oder nass auf. Unser Old Paradenia stammt von der Parzelle "Bison Field" (Anbauhöhe 760 - 915 m ü. NN).
Hier können auch die hitzeresistenteren Canephora-Kaffeepflanzen nur dann gut gedeihen, wenn sie von schattenspendenden Bäumen umgeben sind, die sie vor der heißen Mittagssonne schützen. Die Schattenbäume verhindern ein Austrocknen des Bodens und erzeugen ein besonderes Mikroklima. Die Mischkultur aus Kaffee, Pfeffer, Kakao, Arecanuss, Kardamom, Gummi und Teak sorgt für eine ausgeglichene Nutzung der Böden und schützt die Kaffeepflanzen wirksam vor Schädlingen.
Das Etikettdesign mit blauen Tonkrug-Ranken auf hellgrauem Label greift das für das Westerwälder Kannenbäckerland typische Design auf - perfekt für unseren Markttreff-Kaffee.

San Sebastián
Die Zusammensetzung aus den Arabica-Varietäten Caturra, Bourbon und Villa Sarchi in Verbindung mit dem Einfluss der für die Anbauregion Genuine Antigua typischen nährstoffreichen vulkanischen Böden lässt ein ganz besonderes Tassenprofil entstehen: Zartbitter-Noten vermischen sich mit einer feinen Fruchtigkeit und einer ganz besonderen Süße - ein Kaffee für Genießer aus dem Hochland von Guatemala
Genuine Antigua ist die Region mit der längsten Kaffeeanbauhistorie in Guatemala. Die Finca San Sebastián umfasst hier eine Fläche von rund 2.250 Hektar, wovon rund 1.100 Hektar als Naturreservat dienen. Hier kann man Pumas, Panthern und Gürteltieren begegnen. Seit 1890 wird auf dieser Finca Kaffee auf einer Höhe von 1.500 - 1.700 Meter angebaut. Aufgrund dieser Höhenlage ist der hier produzierte Kaffee als „SHB“ klassifiziert, was für „strictly hard Bean“ steht und eine besondere Konzentration von Aromen verspricht. Grund dafür ist das langsamere Wachstum aufgrund kühlerer Temperaturen in der Höhenlage. Der Zusatz „EP“ steht für „European Preparation“ und bedeutet, dass dieser Kaffee einen sehr strikten Sortierprozess durchlaufen hat, was sich in einer wirklich fantastischen Qualität widerspiegelt. Diese Kaffee ist tatsächlich fast zu schade zum Vermahlen.Die langjährige Erfahrung des Teams von Farmer Estuardo Falla Castillo merkt man an der wirklich perfekten Aufbereitung dieses Kaffees. So kann dieser hochwertige Rohkaffee problemlos in umweltfreundlichen Jute-Säcken aufbewahrt werden, ohne dass die Qualität leidet.
Espresso
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Asamara
Der Espresso zum Bike(n)
Basis des Asamara bildet ein besonders großbohniger Arabica natural aus Brasilien, der eine fein cremige Grundlage mit nussigem Grundton bildet. Wir kombinieren hierzu einen sehr feinen Robusta, der die für Indonesien typische Würznote mit leicht erdigen Anklängen einbringt. Ein edler Arabica aus dem kenianischen Hochland bringt den Kick in die Rezeptur: Eine dezente Fruchtnote für eine leichte Spritzigkeit. Ideal für den Antritt am Berg. Oder den Schlussspurt. Oder um morgens gleich vom Start gut wegzukommen.
Wir verwenden den Asamara in unserem Ausschank sehr gerne in der Siebträgermaschine, weil die Rezeptur nicht nur pflegeleicht im Handling ist, sondern auch bei vielen gut ankommt: Nicht zu stark, nicht zu schwach, keine aufdringliche Säure und auch keine beherrschenden Bitternoten.
Auch in der Herdkanne und im Kaffeevollautomaten ist der Asamara prima einsetzbar. Aufgrund seiner Vielseitigkeit inzwischen unser meistverkaufter Espresso.

Balehonnur
Ein sortenreiner, kräftiger Espresso aus 100% indischem Canephora.
Produziert von der Familie Mammen in der Provinz Chickmagalur in Karnataka (Indien) hat sich der Balehonnur in unserem Sortiment einen Stammplatz erworben. Ebenso wie der Old Paradenia im Filtersegment wird auch der Balehonnur parzellenweise geerntet und verarbeitet. Wir verarbeiten hier die Parzellen, die zur namensgebenden Lage Balehonnur gehören und haben uns für die Aufbereitung natural in einer Special Preparation entschieden, welche den Balehonnur besonders weich macht.
In der Tasse hat der Balehonnur besonders viel Power und überzeugt mit einer stabilen und sämigen Crema. Wer einen kräftigen und dickflüssigen Espresso schätzt, wird den Balehonnur lieben. Auch als intensiver Crema-Kaffee mit ausgeprägt dunkel-schokoladigen Noten eine Wucht. Für die Herdkanne sehr gut geeignet, da relativ hitzeunempfindlich - wenig Säure in der Tasse, dafür mehr Koffein.
Kaffees für Cafe Creme
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Roffel
Kräftig-würziger Blend. Wenig Säure. Herzhaft aus dem Vollautomaten. Rustikal als Filterkaffee. Ideal für lange Arbeitstage und -nächte.
Geburtsstunde des Roffel war der erste Corona-Lockdown.
Innerhalb weniger Tage hatte sich unsere Event-Saison in Luft aufgelöst. Unser damals einziger Gastronomie-Kunde hatte seine Gastronomie bis auf Weiteres geschlossen. Zwei gerade erst mit unseren Kaffees in Betrieb genommene Selbstbedienungsmaschinen in einem großen Supermarkt waren abgeschaltet worden, denn Kaffeeausschank und Maskenverordnung vertrugen sich nicht.
Und so hatten wir plötzlich viel Zeit.
Zeit, um uns mit dem gerade eingelagerten neuen Rohkaffee aus dem renommierten Ursprung Indonesien anzufreunden. Zeit, um endlich den Online-Shop anzugehen.
Entstanden ist dabei diese Rezeptur mit einem Herz aus Indonesien, der „Rofl Mao". Ein Name, der in unseren Ohren asiatisch klingt und die IT-Vergangenheit unserer Röstfee reflektiert. Ein Name, der uns daran erinnert, auch und gerade in ernsten Zeiten das Lachen nicht zu vergessen: „Rolling On The Floor, Laughing My Ass Off" - ich schmeiß mich auf den Boden und lache mich weg. Ein Gedanke, der uns beim Durchlesen mancher Produktbeschreibungen in Online-Shops durch den Kopf ging.
Inzwischen ist der Name etwas leichter verdaulich geworden: Der Roffel halt. Ein alter Bekannter im Sortiment mit eingeschworener Fan-Base. Ein Kaffee, den man kennen sollte.